Der Zettel um fünf Uhr morgens —
nur dass die Summen stimmen.
Deckel ist die Nachtabrechnung für Bars. Eingetragen werden bar und Karte, die Schichten und die Ausgaben. Alles andere — Umsatz, Personalquote, Kassendifferenz, offener Lohn — rechnet die App, statt es entgegenzunehmen.
Die Demo läuft ohne Anmeldung, mit erfundenen Beispieldaten.
Demo — beide Seiten ansehen
Deckel sieht für die Leitung anders aus als für jemanden, der um fünf Uhr morgens die Nacht einträgt. Beide Sichten lassen sich hier ohne Anmeldung öffnen; die Daten sind erfunden und werden stündlich zurückgesetzt.
Als Bar
Die Sicht der Leitung: Auswertung mit Wochentagsvergleich, offener Lohn je Person, alle Nächte, Team, Protokoll und der CSV-Export.
Als Mitarbeiter
Die Sicht hinter dem Tresen: Nacht erfassen mit vorbelegter Kasse und mitlaufender Rechnung, dazu die eigenen Schichten samt offenem Lohn — sonst nichts.
Kein Konto, keine Mail, keine Zahlen von echten Bars. Passwörter lassen sich in der Demo nicht ändern.
Entstanden an echten Abrechnungen
Vorlage waren zehn Abrechnungen einer Berliner Bar. Was dort auffiel, steckt heute als Regel in der App.
| Befund auf dem Papier | Antwort in Deckel |
|---|---|
| Auf einem Zettel war die Gesamtsumme zu hoch — das Trinkgeld war in den Umsatz gerutscht | Summen werden gerechnet, nie getippt. Erfasst wird nur bar und Karte. |
| Zwischen Endbestand und nächstem Anfangsbestand fehlte über die Wochen ein dreistelliger Betrag | Der Anfangsbestand wird vorbelegt; jede Abweichung muss bestätigt und begründet werden. |
| Offener Lohn stand verstreut in Randnotizen | Lohn hat einen Status: fällig, ausgezahlt, offen — je Person aufaddiert. |
| Ein Wochentag trug fast die Hälfte seines Umsatzes als Personalkosten | Die Auswertung stellt Wochentage gegenüber und schreibt die Folgerung hin. |
| An einem Abend blieben ein paar Euro übrig — und trotzdem wurde nur die Hälfte der Löhne ausgezahlt | „Reicht das Geld" misst gegen das Wechselgeld, nicht gegen null. |
| Mehrere Schichten trugen gar keinen Lohnbetrag | Fehlende Beträge werden geschätzt und als geschätzt markiert — und zählen nie als offene Forderung. |
Drei Zugänge, klar getrennt
Mitarbeiter
Barnummer, eigene Nummer, eigenes Passwort. Erfasst die Nacht und sieht die eigenen Schichten samt offenem Lohn — keine Auswertung, keine fremden Zahlen.
Bar
Sieht die Auswertung, ändert und löscht jede Nacht, verwaltet das Team und exportiert die Zahlen. Jede Änderung steht im Protokoll.
Verwaltung
Legt Bars an und sperrt sie. Eine Instanz trägt beliebig viele Bars — und keine sieht die Zahlen einer anderen.
Was den Unterschied macht
Funktioniert im Funkloch
Installierbar wie eine App. Wer im Keller ohne Empfang öffnet, bleibt angemeldet und bekommt sein Formular mit Vorbelegung und lokalem Entwurf. Nur das Abschicken braucht Netz — und sagt das auf Deutsch.
Rechnet mit, während getippt wird
Dieselbe Rechenlogik läuft im Browser und auf dem Server. Das Formular zeigt nie etwas anderes an, als später gespeichert wird.
Widerspricht, ohne zu blockieren
Auffälligkeiten stehen als Warnung im Formular — aufhalten tun sie niemanden. Ein Formular, das um fünf Uhr morgens nicht abschickbar ist, wird durch einen Zettel ersetzt, und dann ist alles verloren.
Gibt die Zahlen wieder heraus
Nächte, Schichten, Ausgaben und Löhne als CSV für Excel und LibreOffice — monatsweise, für die Buchhaltung. Jede Ansicht lässt sich drucken.
Was Deckel nicht ist
Keine Registrierkasse. GoBD, Kassensicherungsverordnung und TSE sind bewusst kein Anspruch dieser App. Deckel wertet aus, was am Ende der Nacht auf dem Zettel stünde — es gibt ein Änderungsprotokoll, das ist alles. Wer eine zertifizierte Kasse braucht, braucht eine Kasse.
Die Vorlage war eine echte Bar. Ihre Zahlen und Namen stehen nirgends in dieser Software; die Beispieldaten sind erfunden.
Zugang anfragen
Eine kurze Mail mit dem Namen der Bar genügt. Der Zugang wird eingerichtet und die Zugangsdaten kommen zurück — danach vergibt die Bar die Mitarbeiterzugänge selbst.